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08.10.2018, 20:40
 
 

 Fledermäuse

 

 

Kobolde der Nacht

Zu einer Entdeckungstour der besonderen Art luden der Naturschutzbund (NABU) der Ortsgruppe Breitungen sowie die Interessengemeinschaft Fledermausschutz und -forschung in Thüringen IFT e.V. am 10. September 2017 zur Fledermausnacht ins Schloss Breitungen ein. Fledermäuse - vielen Menschen sind sie fremd und unheimlich. Hier wurde die Möglichkeit geboten, die Kobolde der Nacht, einmal aus nächster Nähe kennen zu lernen.

Fledermaus

Ehrenamtliche um den NABU Vereinsvorsitzenden Matthias Wilke informierten bereits am Nachmittag über Ziele und Projekte der Ortsgruppe. Kinder bauten Fledermauskästen, malten oder fertigten im Aktivmuseum - ländliches Brauchtum süße Fledermäuse zum Vernaschen.

Fledermaus zum essen

Die alt ehrwürdigen Mauern des Breitunger Schlosses sind geradezu prädestiniert als Heimstätte von Fledermäusen. Zum Bildervortrag des Biologen und IFT-Vorsitzender Martin Biedermann aus Schweina über die heimische Fledermausfauna fanden sich etwa 30 Kinder und Erwachsene im Gewölbekeller des Schlosses ein. So war zu erfahren, dass in der Region zwischen Werra und Rhön 15 bis 16 Arten der flugfähigen Säugetiere vorkommen. Fledermäuse sind auf vorhandene Strukturen angewiesen und nutzen bestehende Höhlen und Spalten an Bäumen und Gebäuden. Mit Einsetzen der Dämmerung bereiteten Fledermausexperten im Schlosshof Netzfänge vor. Einige Kinder machten sich mit dem Fledermausdetektor auf den Weg, um den Kobolden der Nacht zu lauschen, da die Ortungslaute der Fledermäuse für das menschliche Ohr nicht hörbar sind. Es dauerte nicht lange, da konnten unter den staunenden Blicken des Publikums die ersten Tiere aus den Netzen geborgen werden. Um die Tiere zu beruhigen, wurden sie behutsam in weiße Baumwollsäckchen gelegt. Anschließend wurden die Tiere fachmännisch bestimmt und vermessen, um sie anschließend wieder in die Freiheit zu entlassen. Das Ergebnis - acht Zwergfledermäuse und eine Bartfledermaus. Diese sind wie alle Fledermausarten streng geschützt. Um weitere Daten zur Verbreitung von Fledermäusen in der Region zu erhalten, sind die Fledermausschützer für Hinweise aus der Bevölkerung dankbar. Auch bei der Sanierung von Häusern oder Baumfällungen können die Experten des IFT e.V. Hinweise geben, um Lebensstätten für Fledermäuse zu erhalten oder neue zu schaffen.

Auf dem Schloss Breitungen konnten bislang folgende Arten nachgewiesen werden: Zwergfledermaus (häufigste), Rauhhautfledermaus, Großer Abendsegler, Wasserfledermaus, Nordfledermaus.

An den Breitunger Seen wurden nachgewiesen: Zwergfledermaus (häufigste), Rauhhautfledermaus, Großer Abendsegler

 




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