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NABU Ortsgruppe Breitungen

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Bahnhofsteich

Projektbeschreibung

Im Pflege- und Entwicklungsplan (PEP) NSG „Breitunger Seen“ (Büro Häringer & Stasch, Bayreuth 1997) wird die Entwicklung des Teiches an der Bahnhofstraße „… zu einem Biotop für Amphibien (v.a. Molche) und Ringelnatter …“ vorgeschlagen. Der Teich  wurde in den 1980er Jahren als Feuerlöschteich und als Amphibienbiotop angelegt. Aufgrund seines hohen Fischbesatzes, seiner steilen Ufer und der nach Norm angelegten, rechteckigen Form  war der Teich bislang für Amphibien eher ungeeignet.

Im PEP wurden folgende Maßnahmen zur Verbesserung des Bahnhofsteiches zur Entwicklung des Amphibienbiotops vorgeschlagen:

  • Abfischen des überhöhten Fischbestandes
  • Fällen der Hybridpappeln in Ufernähe, damit weitere Gestaltungsmaßnahmen an den Ufern ermöglicht werden. Dadurch wird auch eine stärkere Besonnung des Teiches erreicht.
  • Leichtes Abflachen der Uferböschungen …
  • Gestaltung einer geschwungenen, möglichst langgezogenen Uferlinie … Hier sollte eine Flachwasserzone geschaffen werden, die langsam in versumpften Bereiche ausläuft. …

Bahnhofsteich

zum Teich angrenzender versumpfter Bereich (Foto: M.Wilke)

Unterstützung und Finanzierung

Die betreffenden Flurstücke sind Eigentum der Gemeinde Breitungen, welche im Jahr 2016 bereits einen Teil der Hybridpappeln (vor allem auf der Südseite des Teiches) aus Sicherheitsgründen und zur Bestandsauflockerung fällte. Damit war eine Teilmaßnahme des PEP umgesetzt und gute Voraussetzungen für die Umsetzung der übrigen Maßnahmen geschaffen. Im Jahr 2016 machten wir uns dafür stark, den Bahnhofsteich von der Gemeinde in Pacht zu nehmen. Im Einvernehmen mit dem Angelsportverein Breitungen e.V. (ASV), welcher den Teich als Jugendteich mehr oder weniger erfolgreich nutzte, konnte ein Übergang des Pachtverhältnisses auf die NABU Ortsgruppe erreicht werden.

Pflege- und Entwicklung des Teiches

2019 bauten wir im Einlaufbereich des Teiches ein Schütz ein, um die Wasserzufuhr zu steuern bzw. zeitweise zu unterbinden. Durch Entleerung des Teiches im Herbst / Winter und gleichzeitiger Abfischung in Abstimmung mit dem ASV entstand ein fischfreies Stillgewässer. Weiterhin sollen perspektivisch die Ufer zum angrenzenden sumpfigen Bereich und Richtung rekultivierter Aschehalde teilweise abgeflacht und eine langgezogene Uferlinie hergestellt werden. Um eine erfolgreiche Reproduktion der Molche zu gewährleisten soll versucht werden Unterwasserpflanzen, wie z.B. den in der Umgebung vorkommenden Frühlings-Wasserstern (Callitriche spec.)anzusiedeln.

Bahnhofsteich

Unterwasservegetation aus Wasserstern, dazwischen Wasserfrosch-(Komplex) (Foto: M.Wilke)

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